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Foto-Shot: 5 Dinge, die ihr im Dunklen nicht vergessen solltet

Die dunkle Jahreszeit ist bereits im vollen Gange und nach der Arbeit habt ihr keine Möglichkeit mehr Fotos bei Sonnenschein zu machen. Macht nichts. Ihr habt zwei Möglichkeiten damit umzugehen.
Möglichkeit No. 1: Aufm Sofa sitzen und Netflix gucken. Langweilig.
Möglichkeit No. 2: Rausgehen und trotzdem Fotografieren. (Spoiler: Nicht langweilig)

Gesetz dem Fall, dass ihr euch für Möglichkeit 2 entscheidet, habe ich einige Tipps für euch, die ich zum größten Teil selber erleben durfte/musste.

Tipp No. 1

Nehmt ein Stativ mit. Egal was für eins. Ein kleines Reisestativ, ein großes windfestes Stativ. Ein Körnerkissen als Stativ. Euren Rucksack als Stativ oder what ever. Ich habe beim besten Willen noch keinen Fotografen gesehen, der bei Nacht problemlos aus der Hand auslösen konnte und dabei den ISO in einem rauschfreien Bereich hatte. Eure Bild werden bei den zwangsläufig längeren Belichtungszeiten einfach besser und vorallem schärfer.

Tipp No. 2

Denkt an eine Lampe. Solltet ihr Filmen braucht ihr in der Regel sowieso eine Videoleuchte. Solltet ihr Menschen im Dunklen fotografieren empfiehlt sich ein Aufsteckblitz, da ALLE internen Blitze echt Grütze sind. Solltet ihr keine andere Möglichkeit haben: Baut euch einen Diffusor vor eure internen Blitze. Weißes Backpapier hat sich bei mir bewährt. Zudem hilft eine Lampe bei unwegsamen Gelände und vielmehr noch bei dunklen Taschen in denen man sonst nichts findet.

Tipp No. 3

Schließt nahtlos an Tipp No. 1 an. Für verwacklungsfreie Bilder rate ich jedem/jeder zu einem Fernauslöser. Dabei ist es egal ob Infrarot oder Kabelgebunden. Es gibt für Canon und Nikon bereits für kleines Geld Fernauslöser ohne Schnick-Schnack bei einem großen Onlineversandhändler. Ansonsten finden sich online schnell entsprechende Geräte. Ich persönlich habe einen kabelgebundenen Fernauslöser von Rollei und bin super zufrieden damit. (unbezahlte Werbung, kleiner Hinweis an die Regulierungsbehörden *zwinkersmiley*)
Jetzt denkt ihr euch: Ich habe doch schon ein Stativ! Wofür einen Auslöser?
Ganz einfach: Wenn ihr auf den Auslöser drückt entstehen Erschütterungen, die das Bild schon verwackeln können.
Alternativ nehmt ihr die Selbstauslöserfunktion eurer Kamera und stellt diese auf 10sek. Vorlaufzeit. Das geht im Zweifel auch.

Tipp No. 4

Für längere Touren plant genug Ersatzakkus oder Batterien ein. Bei kalten Temperaturen sind eure Akkus schneller leer. Das hat irgendwelche hochwissenschaftlichen chemischen Gründe, die ich nicht zu erklären im Stand bin und sein will.
Gerade die vorletzte Generation Sony-Akkus hat keine riesen Kapazitäten und sind bei längeren abendlichen Wintershootings fix leer. Selbiges gilt für Akkus in Blitzen, Auslösern, Lampen etc. Alles was Strom hat eben.

Tipp No. 5

Packt euch WARM ein. Langzeitbelichtungen dauern schon lang. Für ein Foto. Langzeitbelichtungen zu wiederholen dauert entsprechend länger. Und ihr steht und steht und steht. Und das wird frisch im Herbst/Winter,
Meine Erfahrung an der Stelle hat gezeigt, dass es sich lohnt Handschuhe mit abgeschnittenen Fingern zu nehmen. So ist die Bedienbarkeit eurer Kamera immer gewährleistet und ihr habt warme Hände. Hurra.

Habt ihr auch noch Tipps oder Erfahrungen mit nächtlicher Fotografie: Schreibt sie mir in die Kommentare und lasst ein Abo und ein Like da.

Bis dahin. #keepitchaotic,
Euer marcusmitc.

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